Vorgeschichte Stephan Marken und Wolfgang Kratzer arbeiteten bereits 7 Jahre lang in derselben Werkstatt an getrennten Vorhaben, bevor sie 2004 ein erstes gemeinsames Projekt starteten. Am Anfang stand die Diskussion über die vielfältigen Einflüsse und Wechselbeziehungen, denen das Individuum in der Gesellschaft ausgesetzt ist. Als geeignete künstlerische Ausdrucksform zur Abbildung gesellschaftlicher Prozesse entwickelten beide auf der Basis früherer Draht-Arbeiten Wolfgang Kratzers das MaKra-Konzept: |
MaKras sind lebensgroße Stahlfiguren, geformt aus jeweils 6 Metern Stahldraht. Sie bilden eine eigenwillige, stille Gesellschaft. Nähe und Abstand in ihrem spannungsreichen Beziehungsgeflecht sind genau justiert, definieren die Standpunkte in einem unsichtbaren, multidimensionalen Netzwerk. Harte Konturen umrahmen den Durchblick in eine sich ständig verändernde Umwelt, die damit zum integralen, lebendigen Bestandteil der Skulpturen wird. MaKras wechseln ihr Erscheinungsbild mit dem Umfeld, in das sie silhouettenhaft eingebettet sind, entwickeln ihre Wirkung im meditativen Dialog zwischen Stahl und Transparenz. |
Installationen Für Installationen im öffentlichen Raum werden MaKras themenspezifisch arrangiert und in inhaltlicher Beziehung zum Umfeld positioniert. Inszenierungen mit Licht, Feuer, Farbe und Theater sind ebenso möglich wie ein Aufstellen als Wasserfiguren im Wechsel der Gezeiten. |